More Sydney

Die geschäftige Betriebsamkeit der Grossstadt, die Geräuschfülle und all die fremden Düfte – Sydney ist ein Erlebnis. Anbei noch Ausblicke auf den Fernsehturm, eines der Wahrzeichen der Stadt, Fassadenfotos vom Hotelzimmer aus (eines davon mit echten, wild lebenden Kakadus); Abend am Hafen – aus verschiedenen Perspektiven.

   

   

 

Sydney

Glücklicherweise hatten wir ein Hotel im Zentrum der Stadt bekommen, das Zimmer geräumig, leider im Gegensatz zum teuren Garagenplatz. Gleich nach dem Aufwachen – und das war schon ziemlich zeitig – haben wir uns auf die Suche nach Semmeln/Kipferl/Brot für das Frühstück gemacht. Unglücklicherweise gibt es soetwas in Australien nicht, die südliche Hemisphäre scheint, wie das Mutterland, nur aus Toastbrot zu bestehen.

   

Eine kleine Weile später trafen wir unseren Freund Mike und seine Kollegen, die uns in einem atemberaubenden Tempo “Sydney zufuss” zeigten: Downtown hautnah, Stop in einem Café, der Japanische Garten, Darling Harbour, Circular Square, auf der Fähre nach Manly und Zehen im Sand vergraben, Mittagessen mit Blick auf die Südsee, zurück in die Stadt. Nach einer kurzen Pause zum Duschen und umziehen dann ein romantisches Fisch and Chips Dinner am Strand mit Bäumen voller Fledermäuse und Armen voller Gelsenstichen hatten wir noch die Gelegenheit, Sydney bei Nacht zu fotografieren, aus allen erdenklichen Perspektiven. Ein ereignisreicher Tag, Danke Mike :)

   

   

Sydney Opera House  Manly Beach 

  Sydney Downtown Skyline 

 

Über den Wolken

Der Weg nach Freilassing zum Bahnhof war noch der kürzeste … bis nach München hat sich’s dann schon etwas gezogen, obwohl es wunderbar war, wieder einmal Bahn zu fahren. Das gemütliche Schaukeln, die verschneite Landschaft, kribblige Hände vor Vorfreude. Ein paarmal Umsteigen bis zum Flughafen, dann, endlich, die dicke Winterjacke für die nächsten 5 Wochen tief im Koffer verschwinden lassen :) und auf einen Snack in die Emirates Lounge. Erste Entspannung zwischen Soulfood, Klatschpresse und Massagesessel.

Der erste Teil des Fluges war bald, etwa 6 Stunden später, vorbei. Leider hatten wir beide nicht/nicht viel geschlafen, hingen daher eher dramhappert, wie der Wiener so schön sagt, in der gut besetzten Lounge bei frischen exotischen Früchtchen und viel klarem Wasser. Herausgerissen hat uns dann der erste Blick auf den A380, der aufgrund seiner enormen Grösse (und daher Passagieren) über 3 verschiedene Gates geboarded wurde. Der Comfort der Ausstattung ist umwerfend, purer Luxus. Und dann erst das Gefühl beim Starten und Landen: Butterweich, wenn man den Vorgang nicht über mehrere Aussenboardkameras hätte beobachten können, hätte man es kaum bemerkt. Wobei … die Landebahn in Sydney nichts für schwache Nerven ist: Man sieht ewig weit Meer, bevor wenige Minuten vor dem eigentlichen Landen eine Halbinsel in Sicht kommt, viel zu schmal zum Landen. Mittlerweile schwitzen die Hände. Dann im Hintergrund diesig die Landebahn. Gefühlt streifen die Räder dann schon den Meeresspiegel, während es noch gute 5 Kilometer bis zur Piste sind. Ein letztes Aufröhren der Turbinen, die Landeklappen auf Maximum ausgefahren setzt der Jumbo dann auf den (gefühlt) ersten 5 m der Bahn auf.

     New A380 Bartenders

   

Australien. Purer Nervenkitzel. Werden die Mozartkugeln durch den Zoll gehen? Der Wein, die Lenkdrachen, der Sonnenhut mit Feder? Wir hatten uns bereits zuhause vorbereitet auf die Eigenheiten der Einreisebestimmungen, aber beschlossen, auf einige Mitbringsel und Hobbies nicht zu verzichten wegen ein paar Zetteln. Hat sich gelohnt! Alles deklariert, alles ohne weitere Kontrolle durchgegangen. Überrascht waren wir ja vom Sommer hier nicht, aber der Duft der Luft und die entspannende Wärme der Sonne waren so gut, dass wir noch kurz im Mietauto sitzengeblieben sind, bevor wir der Navi die genauen Daten des Hotels einklopften (oder war’s weil wir Angst hatten, die linke Strassenseite nicht zu finden?). Das Fahren lief gut. Die ersten paarmal verwendet man zum Blinken noch den Scheibenwischer, aber da wir ja auch zuhause Automatik fahren, blieb uns das gefährliche Spontan-Brems-Syndrom, von dem Automatikneulinge gern befallen werden, erspart.

   

Neues Land, neues Abenteuer. Nicht alles ist so einfach wie zuhause. Internet kommt nicht aus der Steckdose, sondern muss aufwendig über Datenstick generiert werden, und der aus Europa mitgebrachte DREI-Datenstick funktioniert wider Versprechungen in Australien nicht.  Das Hotelzimmer schwankt leicht. Also auf in die nächste Handyfiliale und her mit der günstigsten Prepaid Datenkarte, rein in den Drei-Stick und … geht nicht.  Das Zimmer schwankt sehr. Zurück in den Laden, mit Geschick umtausch, der Laden schwankt auch; zurück zum Hotel und … endlich ins Netz. An dem Punkt hat sich dann auch schon die Strasse leicht bewegt. Vor Erschöpfung bin ich dann, noch mit dem Mittagessen in der Hand, einfach eingeschlafen. Für 16 Stunden.

 

Wanna see

Folgende Sehenswürdigkeiten haben wir uns auf jeden Fall vorgenommen:

Sydney:
Royal National Park – Tagesausflug ins Paradies
Sydney Aquarium  (statt Auckland)
Chinatown Night Market
Sydney Festival 2010 – Movies in The Overflow, St.George OpenAir Cinema
Sydney Opera House und Harbour Bridge – bei Tag und bei Nacht
Sydney Harbour Express Cruise
Blue Mountains National Park Drives – Derzeitiger Öffnungsstatus
Hunter Valley  – Winery Tour

Northland:
4 WD Tour Cape Reinga – Weißer Sandstrand, 90 Mile-Beach
Bay of Islands Dolphin Tour – Delphine schaun und Hole in the Rock anschaun
Kauri Museum und Giant Trees

Auckland:
Kelly Tarlton’s Underwater World
Sky Tower

Waikato/Waitomo:
Ruakuri oder Aranui Cave – Höhlenbesichtigung
Waitomo Black Labyrinth Tour Cave Tubing

New Plymouth:
Te Kianga Marire – Native Garden

Bay of Plenty/Rotorua/Central:
Buried Village
White Island Volcano Tour oder Heli Tour
Tongariru National Park Crossing – Wandertag
Lake Taupo Kayaking

Hawke’s Bay:
Winery Bike Tour

Coromandel:
Sea Kayak Tour Cathedral Cove

Sammlung von wichtigen Tourismus-Seiten:
nzescape.com

 

Reisevorbereitungen

Jeder bereitet seinen Urlaub anders vor: Während der eine tagträumend seine Abenteuer bereits  im Kopf erlebt, packt ein anderer voller Vorfreude Wochen vor der Abfahrt seinen Koffer. Mir fallen zurzeit immer wieder Dinge ein, die ich sicherlich vergessen werde mitzunehmen auf die grosse Reise.  Kleinigkeiten, die dort vielleicht nicht erhältlich sind oder zu belanglos, um das Gepäck zu beschweren (aber den Komfort erheblich verbessern würden). Erschwerend kommt hinzu, dass die restriktiven Einfuhrbestimmungen in Bezug auf landwirtschaftliche Gegenstände sich auch auf gebrauchte Wanderausrüstung auswirken kann (Anmerkung: Wanderschuhe Putzen!). Deshalb hier eine kurze Liste mit Sachen, die wir nicht vergessen sollten, noch zu erledigen/packen/machen:

– Stromsteckeradapter/6fach Steckerleiste/Autoadapter
– Batterieaufladegerät/Batterien
– Fotoapparat/Filter/Putztuch/Stativ
– Navi?
– Übersetzung für Führerschein
– Handy/Aufladegerät/Headset
– Bikini/Badhose
– Sonnenhut
– diverse Kosmetikartikel
– Sonnen/Hautcreme
– 2 Lenkdrachen